
Ein Geschäftsleiter zu einer früheren Kundin: "Guten Tag, Frau........., an Ihren Namen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, dafür kann ich Ihnen aber noch Ihre Kontonummer sagen!"
Ein Trainer: "Können Sie mir nochmals sagen, wo der Raum für mein Seminar Gedächtnistraining ist ?"
Manchmal spielt das Gedächtnis verrückt:
Einmal weiß man sämtliche Einzelheiten eines Ereignisses haargenau, ein anderes Mal nur noch die wesentlich erscheinenden Dinge, manches kann man sich einfach gut merken, anderes wiederum nicht; ein andermal versagt
das Gedächtnis völlig, bis zum Blackout. Muss man sich damit abfinden? Ist es eben so, und mit zunehmendem. Alter nimmt das Gedächtnis ja sowieso ab?
Nein, das Gedächtnis ist trainierbar - auch im Alter - wie Muskeln trainierbar sind. Man kann Gehirn-Jogging betreiben, um fit zu bleiben - und man kann das Gedächtnis optimal benutzen und füttern, um auch wieder an die eingespeisten Informationen im richtigen Augenblick heranzukommen.
Peinliche Situationen, wie die oben genannten, können jedem mal passieren, aber wenn dieser Zustand zur Normalität wird und man vor lauter Angst sich wieder nicht erinnern zu können, sich immer mehr zurückzieht dann sollte und kann man etwas tun.
Ursachen wie z.B.
müssen natürlich zuerst bekämpft werden. Ein gestresster Mensch, der sich zudem noch überfordert fühlt, kann auch mit den besten Gedächtnisübungen nichts anfangen. Zuerst sollen die äußeren Umstände stimmen damit der Teufelskreis aus Gedächtnisverlust und Unsicherheit ein Ende nehmen kann.
Wie sehr die Psyche eine Rolle spielt, merkt man selber jeden Tag. So ist das Gedächtnis z.T. auch einfach tagesformabhängig. Erholt aufgewacht und gute Laune stärken auch die Fitness im Kopf.
Aber ein gutes Gedächtnis ist nicht nur Sache der psychischen Verfassung sondern auch des Trainings.
Mit simplen Tricks lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen.
Können Sie, wenn ich Ihnen zwanzig Begriffe nenne, diese nach einer halben Stunde in der richtigen Reihenfolge wiederholen? Können Sie sich eine Tagesordnung auswendig merken? Oder eine Einkaufsliste? Können Sie sich ohne Mühe Namen und Gesichter merken?
Ein gutes Gedächtnis ist Voraussetzung für Erfolg. Es bestimmt über Ihre Überzeugungskraft und Ihre Schlagfertigkeit. Deshalb ist es auch so wichtig, es immer wieder zu trainieren.
In Wirklichkeit ist es jedoch so, dass wir die Möglichkeiten unseres Gehirns nicht optimal ausnutzen.
Das menschliche Gehirn besteht aus mehreren klar unterscheidbaren Teilen mit teilweise auch unterschiedlichen Funktionen.
Besonders anschaulich ist die Teilung des Gehirns in zwei Hälften mit verschiedenen Funktionen. Die linke Gehirnhälfte ist Sitz des Sprachzentrums und denkt in verdichteten und abstrahierten Inhalten, also Begriffen, Worten und Zahlen. Die rechte Gehirnhälfte dagegen denkt unmittelbar in sensorischen Inhalten, also beispielsweise in Bildern. Sie denkt ganzheitlich und intuitiv und ist Sitz der Phantasie.
Wenn wir uns etwas merken wollen, dann tun wir das wesentlich besser, wenn wir uns mehrerer Eingangskanäle für das Gehirn bedienen. Zu einem begrifflichen Inhalt, den Sie sich merken wollen, gehören deshalb auch Bilder, Emotionen und vielleicht auch andere sensorische Eindrücke wie Gerüche oder sogar Temperaturempfinden.
Die meisten Gedächtnisübungen tun genau das. Sie halten ein simples System bereit, mit dem sie ihre Merkinhalte und irgendwelche Bilder verknüpfen können.
Es gibt auch verschiedene Gedächtnisspiele, die solche Methoden benutzen und damit einen guten Lernerfolg bringen.
Ob es nun Kreuzworträtsel oder andere Beschäftigungen sind, die beste Methode sich jung und fit im Kopf zu halten, ist es sich immer wieder mit Neuem und Unbekannten zu befassen.
Wer nur in seinem Alltag hängt, schränkt sich natürlich auch geistig ein.
Übungen in Form von Seminaren und Ähnlichem werden auch angeboten. Es gibt viele Methoden seiner Erinnerungsfähigkeit wieder auf die Sprünge zu helfen!