
Selbstverständlich verschaffen wie beim herkömmlichen Schnupfen auch beim allergischen Schnupfen alle Anwendungen Linderung, die zu einer Abschwellung der Nasenschleimhaut führen. Das kann unterschiedlich erreicht werden: Am bekanntesten sind natürlich vom Erkältungsschnupfen her die Nasensprays, die zu einer Gefäßverengung führen. Diese schon eher schweren Geschütze sind für den allergischen Schnupfen nicht so gut geeignet, obwohl sie natürlich auch hier eine schnelle Abschwellung der Nasenschleimhaut herbeiführen.
Nachteil dieser Sprays ist aber, dass sich die Nase bei längerer Anwendung an die Wirkstoffe gewöhnt; lässt man sie nun weg, schwillt die Nase unter Umständen dauerhaft an: Die Nase ist nun sogar dann verstopft, wenn sie von der Allergie in Ruhe gelassen wird.
Besser sind die schwächer wirksamen ätherischen Öle, die es in unterschiedlicher Form in der Apotheke zu kaufen gibt. Auch sie führen die erwünschte Abschwellung herbei, beinhalten aber nicht die Gefahr der Gewöhnung. Allerdings sollte bei Säuglingen und Kleinkindern auch diese Form der Abschwellung unterlassen werden, da sie bei diesen doch zu unerwünschten Wirkungen führen kann.
Völlig frei von Nebenwirkungen und doch sehr wirksam ist es, die Nase zu spülen. Prinzipiell kann das einfach am Wasserhahn erfolgen. Bequemer, vor allem aber hygienischer, sind die handlichen Nasenduschen, die in der Apotheke erhältlich sind. Gespült wird am Besten mit einer sterilen Salzlösung in einer Konzentration, wie sie auch im Körper vorkommt (isotone Lösung). Die Nasenduschen haben den Vorteil, dass sie problemlos angewendet werden können und sehr effektiv sind: Neben der lokal abschwellenden Wirkung spülen sie auch die Allergene, zum Beispiel Pollen, aus der Nasenschleimhaut aus und wirken so auf zweifache Weise. Für unterwegs oder am Arbeitsplatz erfüllen auch Pumpsprays mit Salzlösungen ihren Zweck.
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