
Das Immunsystem soll den Körper vor gefährlichen Eindringlingen wie Bakterien, Viren, Pilzen und Einzellern schützen. Diese Krankheitserreger gelangen auf unterschiedlichsten Wegen in den Körper (Im Bus werden wir z. B. vom unserem Gegenüber ‚angeniest'). Über die Atemluft gelangen dann winzige Tröpfchen in unsere Nase und in den Mund. Man spricht deshalb von einer Tröpfcheninfektion. Aber auch Wasser- und Nahrungsmittelinfektionen sowie Schmierinfektionen sind bekannt. Gelangen, wie in unserem Beispiel, Krankheitserreger auf die Schleimhäute von Nase und Rachen, treffen diese auf sogenannte Fresszellen. Diese Zellen identifizieren und vernichten die Angreifer.
Bei jedem dieser Kontakte werden vom Organismus Antikörper gebildet. Alle Informationen zur Bekämpfung des eingedrungenen Erregers werden in diesen Antikörpern gespeichert, die damit eine breit angelegte Abwehrreaktion des Körpers mobilisieren. Bei einem wiederholten Kontakt mit einem Erreger kann die Information sofort abgerufen werden und eine gezielte Abwehrreaktion wird eingeleitet. Bei bestimmten Erregern sorgt die Speicherung dieser Informationen dafür, dass man Krankheiten, wie z. B. Röteln oder Masern in der Regel nur einmal bekommt. Über eine erste unspezifische Stufe des Immunsystems verfügt auch ein neugeborenes Kind. Doch erst in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Krankheitserregern wird es geschult und kann erregerspezifische Abwehrzellen bilden.
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Allergie