
Um die Konfrontation mit den Pollen, gegen die die Allergie besteht, meiden zu können, muss der Allergiker diese zunächst einmal kennen.
Wichtig ist deshalb die Diagnostik, die der Arzt betreibt, um das Allergen zu identifizieren. Anhand von Pollenfugkalender und den Bekanntmachungen in Zeitungen, Radio und Fernsehen, sowie der unterschiedlichen telefonischen Informationsdienste kann man dann bei starkem Aufkommen "seiner" Pollen die frische Luft meiden, Fenster und Türen geschlossen halten und vor allem sportliche Aktivitäten in der Natur meiden. Selbstverständlich muss auch ein Pollenallergiker mal an die frische Luft. Da sich die Pflanzenpollen vor allem in den Haaren festsetzen, wird empfohlen, abends zu duschen und die Haare gründlich auszuspülen. So vermeidet man schlaflose Nächte, weil man sich die Pollen nicht noch selbst ins Kopfkissen streut.
Beim Autofahren sollten die Fenster geschlossen und die Lüftung ausgeschaltet bleiben. Da die Pollen vor allem in der warmen Jahreszeit fliegen, gereicht solch eine Autofahrt dann nicht immer zum freudigen Erlebnis; Abhilfe schaffen hier spezielle Pollenfilter, die von unterschiedlichen Firmen, zum Teil in Kombination mit einer Klimaanlage, angeboten werden.
Wenn der Urlaub in die Zeit des Pollenflugs fällt, empfiehlt sich die Meeresküste als Reiseziel. Der Seewind transportiert nämlich so gut wie gar keine Pollen - verständlich, denn wo sollten sie auf dem Meer auch wachsen?
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